Die Cappuccinogeschichte

Cappuccino – ein kleiner Blick in die Historie

Die wörtliche Übersetzung von Cappuccino lautet „Kapuziner“. Es handelt sich dabei ursprünglich um eine Kaffeevariante aus Österreich. In der Alpenrepublik verwendeten die Mönche seinerzeit zur Herstellung einen kräftigen Mokka mit einem Klecks Sahne (Schlagobers). Optisch erinnerte das Getränk an die Kapuze der Klosterbrüder.

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Die Italiener waren jedoch der Auffassung, dass sich Espresso deutlich besser eignet als Mokka und Milch anstatt Sahne hinein muss. Um der Kreation einen italienischen Anstrich zu verleihen, verniedlichen sie den Begriff „Kapuziner“ zu der italienischen Bezeichnung „Cappuccino“.

Milchschaumzubereitung in einem Milchk?nnchen

Mit der Zeit gelangten weitere Zutaten wie Zimt, Karamell und Schoko in die beliebte Kaffeespezialität. Dadurch entstanden vielerlei Varianten, die das Heißgetränk unverwechselbar machen und bis heute bei vielen Genießern beliebt sind.

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Doch ein hochwertiger, echter Cappuccino besteht nach Angaben des Istituto Nazionale Espresso Italiano das nationale italienische Espresso-Institut (INEI) aus 25 Millilitern bestem Espresso und 100 Millilitern mit Dampf aufgeschäumter Milch.

Espressomio-Extra-Info: Das INEI bewertet bereits seit dem Jahr 1998 die Qualität von Espressi durch eine sensorische Zertifizierung.

 

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).